Nachtspeicherheizung Kosten und Nachteile » Deshalb sollten Sie Ihre Nachtspeicheröfen entsorgen

Sind Sie mit Ihrem aktuellen Heizsystem unzufrieden und wollen Ihre Nachtspeicheröfen entsorgen? Oder haben Sie an eine Nachtspeicherheizung als neue Wärmequelle für Ihren Haushalt gedacht? In diesem Ratgeber wird alles rund ums Thema Nachtspeicherheizung Nachteile behandelt. Sie lernen, dass Nachtspeicherheizung Kosten wegen steuerlicher Änderungen und mangelnder Konkurrenz auf dem Nachtstrom-Markt steigen. Und Sie finden heraus, wie Sie am besten Ihre alte Nachtspeicherheizung entsorgen. Zusätzlich gibt es noch eine Empfehlung, mit welchem neuen Heizsystem Sie Ihre Nachtspeicheröfen ersetzen sollten, um Ihren Verbrauch zu reduzieren und Strom sparen zu können. Das neu gewonnene Wissen soll Ihnen helfen, die richtige Heizlösung für Ihr Zuhause zu wählen. Viel Spaß beim Lesen.

Wie eine Nachtspeicherheizung Kosten ursprünglich senken sollte

Stromzähler um Nachtspeicherheizung Kosten zu ermitteln

In der Theorie soll eine Nachtspeicherheizung Kosten zum Heizen senken. Wie das eigentlich funktionieren sollte und weshalb der Grundgedanke nicht mehr aufgeht, wird folgend erläutert.

Bei der Nachtspeicherheizung handelt es sich um eine Elektroheizung mit einem Wärmespeicher. Dieser soll theoretisch zu Tageszeiten aufgeladen werden, zu denen der Strom günstiger ist, wie z.B. nachts oder phasenweise am Nachmittag. Der Heizkörper speichert die Wärme dann mehrere Stunden lang, damit sie später gebraucht werden kann.

Mithilfe von zwei speziellen Stromzählern wird ermittelt, wann das Energieversorgungsunternehmen Strom zum Normal- oder Niedertarif anbietet. Dazu nutzt der Energieversorger Funk oder andere Rundsteuertechniken, um dem Stromzähler des Geräts den Zeitpunkt der Tarifumschaltung mitzuteilen.

Mit dieser Heiztechnik sollte ursprünglich erzielt werden, dass man seine Wohnung zu geringeren Kosten mit Strom heizen konnte. Da das Angebot an günstigeren Nachtstromtarifen in Deutschland aber wegen mangelnden Wettbewerbs überschaubar ist, verliert diese Art der Wärmeversorgung aber immer weiter ihren Reiz.

Geschichtlicher Hintergrund » Deshalb stiegen mit der Zeit die Nachtspeicherheizung Kosten

Nachtspeicherheizung Kosten inzwischen zu hoch, am besten Ihre Nachtspeicheröfen entsorgen

Die nun aussterbende Heizform sollte den Verbrauchern ursprünglich schmackhaft gemacht werden, indem behauptet wurde, dass eine Nachtspeicherheizung Kosten senkt.

Eingeführt wurde der Nachtspeicherofen nach dem zweiten Weltkrieg und wurde in den 50er und 60er Jahren als günstigeren Ersatz für Kohle und Heizöl dargestellt. Außerdem hat man mit dem Argument geworben, dass der Einbau der dahinterliegenden Technik weniger aufwendig als bei einer herkömmlichen Heizung ist. Denn der Speicherofen läuft über eine gewöhnliche Stromleitung, weshalb für seinen Einsatz keine zusätzlichen Rohrleitungen verlegt werden müssen.

Dabei ging es den Energieversorgungsunternehmen schon zu der Zeit nicht um die Vorteile des Heizsystems für ihre Kunden. In Wirklichkeit wollte man mit dem Umstieg auf Nachtspeicherheizungen erzielen, dass es durch die Energienachfrage in der Nacht zu einer erhöhten Auslastung der Kraftwerke kam.

Seit der Ölkrise in 1973 verlieren Nachtspeicherheizungen aber immer mehr an Beliebtheit. Grund dafür war damals vor allem die Relativierung der Subventionen der Niedertarife. Dieser Faktor gepaart mit der vergleichbar niedrigen Heizeffizienz der Speicheröfen macht sie insgesamt zu einer ziemlich unwirtschaftlichen Wärmequelle für Verbraucher.

Durch die steuerlichen Entwicklungen seit Mitte 2000 wurde die Lage für diese veraltete Heiztechnik weiter verschlechtert. Seit 2007 gibt es nämlich keinen steuerlichen Vorteil mehr für die Verwendung von Haushaltsstrom im Niedertarif. Der Steuersatz wurde dem des Normaltarifs angepasst. Heutzutage gibt es sogar zahlreiche Energieversorger, die wegen hoher Netzentgelte keinen günstigeren Nachtstrom-Tarif anbieten.

Nachtspeicherheizung Verbot » Bis 2019 alle Nachtspeicheröfen entsorgen?

Sie haben vielleicht von mehreren Quellen gehört, dass man bis Ende 2019 alle Nachtspeicheröfen entsorgen muss.
In 2009 wurde der Einsatz von Speicheröfen durch die Bundesregierung tatsächlich als derart unwirtschaftlich und umweltschädlich eingeschätzt, dass man sich für ein Verbot der Speicherheizungen entschied. Wegen der hohen CO2 Belastung durch die Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern sollte jeder Nachtspeicherofen bis Ende 2019 ausgetauscht werden.

Diese Entscheidung wurde in 2013 zwar auf Drängen der Energieversorger RWE und EnBW revidiert, sollte Sie aber bei der Wahl eines Heizsystems zu denken geben.

Nachtspeicherheizung Nachteile » Weshalb sollte man Nachtspeicheröfen entsorgen?

Nachtspeicherheizung Nachteile: Hohe Nachtspeicherheizung Kosten und begrenzten Speicher

In den Ausführungen zu ihrem geschichtlichen Hintergrund haben sich schon einige Nachtspeicherheizung Nachteile herauskristallisiert. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe, weshalb Sie Ihre Nachtspeicheröfen entsorgen sollten.

Wie oben erwähnt, verliert die Grundidee hinter Nachtspeicherheizungen nach und nach an Relevanz. Dadurch, dass der Steuersatz von Strom zum Niedertarif erhöht wurde und viele Energieversorger Nachtstrom gar nicht erst zum niedrigeren Preis anbieten, verschwinden die Argumente für das veraltete Heizsystem.

Hinzukommt, dass ein Nachtspeicherofen in Vergleich zu anderen Elektroheizungen sehr viel Strom verbraucht, sodass er im Betrieb wesentlich teurer ist als herkömmliche Heizlösungen. Somit zahlt man laut unabhängigem Beratungsportal Co2online.de jährlich in einem Einfamilienhaus mit 150m2 über 2000 Euro mehr an Heizkosten als mit einer Gasheizung.

Durch das begrenzte Speichervolumen der Speicherheizungen kann es außerdem sein, dass einem gar keine Wärme mehr zur Verfügung steht, wenn man sie wirklich braucht. Denn die Heizungen sind in der Steuerung äußerst unflexibel. Man kann sie nicht einfach nach Bedarf herunterregeln, weshalb z.B. beim Lüften an heißeren Tagen Energie verschwendet wird und es an kälteren Abenden sein kann, dass der Speicher schon vom Heizen am Tag leer ist.

Dabei ist die erzeugte Wärme nicht einmal besonders gemütlich und der Heizvorgang kann ziemlich laut sein. Die Speicherheizung erwärmt nämlich in der Regel die Luft per Gebläse. Dadurch wird einerseits Staub aufgewirbelt, andererseits entsteht trockene Raumluft. Ein wahrer Albtraum also für Allergiker.

Aber auch bei unempfindlichen Personen können Nachtspeicherheizungen auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Denn bis 1984 verkauften zahlreiche Anbieter laut Co2online.de Speicheröfen, in denen asbesthaltige Materialien verarbeitet waren. Schon kleinste Beschädigungen am Gerät können dazu führen, dass enorme Mengen an Asbestfasern eingeatmet werden. Diese können sogar beim ungewollten Stoß gegen die Heizung oder bei der Reinigung des Ausblasbereichs freigesetzt werden. Da dieser giftige Stoff nachweislich Krebs erzeugt, sollte man vor allem ältere Nachtspeicheröfen so schnell wie möglich entsorgen.

Nachtspeicheröfen entsorgen » Sicherheitsaspekte und gesetzliche Vorschriften

Nachtspeicheröfen entsorgen Gesetze und Sicherheit

Wenn Sie wegen der oben beschriebenen Nachteile Ihre Nachtspeicheröfen entsorgen wollen, gilt es, bestimmte Regeln zu beachten.

Dadurch, dass Nachtspeicherheizungen abhängig vom Baujahr Asbest oder andere Schadstoffe (wie polychloriertem Biphenylen, künstlichen Mineralfasern und chromathaltigen Speichersteinen) enthalten können, benötigen Sie bei der Demontage und Entsorgung professionelle Hilfe. Wegen der Schadstoffbelastung und der Umweltschädlichkeit der Geräte dürfen ausschließlich Fachfirmen mit einer Zulassung nach den Technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS 519) die alten Nachtspeicheröfen entsorgen.

Dabei ziehen es sogar die Profis überwiegend vor, Speicherheizungen in einem Stück zu transportieren, ohne sie vorher zu zerlegen. Zusätzlich treffen sie beim Abbau und der Beförderung der Geräte weitere Sicherheitsvorkehrungen. Oftmals werden die Speicheröfen z.B. mit einem Kran aus der Wohnung entfernt und mit robuster Folie eingewickelt, nachdem ihre Lüftungsschlitze schon mit Klebeband bedeckt wurden.

Da es sich bei Speicherheizungen um elektrische Geräte handelt, sind sie vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) betroffen. Das heißt, sie müssen zur festgelegten Abgabe- oder Sammelstelle gebracht werden, die von der betroffenen Abfallbehörde bestimmt wird.

Durch den hohen Aufwand der Entsorgung fallen dem Heizungsbesitzer pro Gerät relativ hohe Kosten von ca. 100 – 230 Euro an. Diese Investition zahlt sich aber schon nach wenigen Jahren aus, da es die ein oder andere Förderung für die Heizungserneuerung gibt und Sie mit einem moderneren System auf Dauer Heizkosten sparen.

Nachtspeicheröfen ersetzen » Infrarotheizungen als ideale Alternative

Wer zu einem nachhaltigen Heizsystem ohne Installationsaufwand wechseln möchte, kann optimal mit Infrarotheizungen seine Nachtspeicheröfen ersetzen. Dafür muss im Gegensatz zu herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen keine neue Leitung verlegt werden, da man die bestehenden Stromanschlüsse verwenden kann. Dies erspart Ihnen nicht nur erheblichen Aufwand, sondern auch hohe Installationskosten. Moderne Infrarotheizungen können nämlich ganz einfach per Stecker an jede normale Steckdose angeschlossen oder vom Elektriker fest ans Stromnetz gekoppelt werden.

Da schon für die Entsorgung der Nachtspeicherheizung Kosten auf Sie zukommen, suchen Sie sicherlich nach günstigen Heizkörpern, die ihre Nachtspeicheröfen ersetzen können. Auch hier können Infrarotheizungen punkten. In Vergleich zu allen anderen Alternativen liegt der Kaufpreis dieser besonderen Elektroheizungen weit unter den Anschaffungskosten herkömmlicher Heizungen.

Auch auf Dauer können Sie mit Infrarotheizungen unnötige Kosten und Aufwand vermeiden. Denn die regelmäßige Wartung des Heizsystems fällt weg. Diese ist bei Infrarotheizkörpern nämlich überflüssig. Zudem sind die durch Infrarotwärme verursachten Heizkosten niedriger als bei allen anderen elektrischen Heizungen. Mit ihren 450 – 1200 Watt arbeiten sie z.B. viel wirtschaftlicher als Nachtspeicherheizungen, die eine Leistung von bis zu 8000 Watt verheizen.

An Flexibilität sind Infrarotheizungen auch nicht zu übertreffen. Durch den Einsatz von intelligenten Thermostaten kann man die Wärme ganz nach seinen Bedürfnissen regulieren. Stellen sie den Regler so ein, dass zu bestimmten Tageszeiten eine niedrigere Temperatur gehalten wird oder bestimmte Räume wie das Bad morgens vorgewärmt werden. Mit den richtigen Einstellungen und einer optimalen Raumtemperatur lassen sich außerdem mühelos Heizkosten sparen. Wer besonders umweltbewusst und kostengünstig heizen möchte, kann Infrarotheizungen zudem problemlos mit dem Einsatz einer Photovoltaikanlage kombinieren.

Durch das schicke Design der unterschiedlichen Infrarot Heizkörper wie Spiegelheizungen oder Bildheizungen und die Möglichkeit, diese an der Wand oder Decke zu montieren, heizen Sie sowohl platzsparend, als auch mit Stil. Die dekorativen Heizungen tragen aber nicht nur mit ihrem eleganten Design zu einem gemütlichen Wohngefühl bei. Denn die sanfte Infrarotwärme erinnert an sommerliche Sonnenstrahlen und wird deshalb als besonders angenehm empfunden. Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen erzeugen sie keine trockene Raumluft und wirbeln keinen Staub auf, weshalb sie vor allem unter Allergikern sehr beliebt sind.

Aufgrund der vielen Vorteile nimmt die Bekanntheit von Infrarotheizungen kontinuierlich deutlich zu. In anderen Ländern Europas, wie bspw. Frankreich und Österreich, ist diese Heizart bereits so bekannt, dass diese zum festen Bestandteil vieler Neubauten und Umbauten geworden ist. Auch in Deutschland setzen viele Neuprojekte auf Infrarotheizungen. So werden diese bereits häufig in Arztpraxen und Physiotherapiepraxen als Hauptheizsystem eingesetzt, da man um deren angenehme Strahlungswärme weiß, die wohltuend wirkt.

Ratgeber Fazit

Nun sind Sie mit diesem Wissen einen Schritt näher an der richtigen Heizung für Ihr Zuhause. Hier nochmal die wichtigsten Punkte und Tipps des Textes, damit Sie es leichter finden, den Überblick zu behalten:

  • Ein Nachtstromtarif sollte es ursprünglich möglich machen, günstig Wärme aufzutanken und später bei Bedarf damit zu heizen
  • In der Praxis ist es aber schwer, Angebote für günstige Nachtstrom-Tarife zu finden
  • Nachteile von Nachtspeicherheizungen: übertrieben hoher Energie-Verbrauch, begrenztes Speichervolumen, unflexible Steuerung, ungemütliche Wärme samt trockener Luft und Staubaufwirbelung im Raum, gesundheitsschädlich durch Asbest etc.
  • Sogar so unwirtschaftlich und umweltschädlich, dass die Regierung Speicheröfen zeitweise verbieten wollte
  • Entsorgung: Wegen Umweltschädlichkeit und Gesundheitsrisiko ausschließlich durch Fachbetriebe zu entsorgen und nach Elektrogerätegesetz an festgelegte Sammelstellen abzugeben
  • Infrarotheizung als Alternative Wärmequelle: Keine Installationskosten/-aufwand, günstiger Anschaffungspreis, niedrigerer Stromverbrauch als Speicherheizungen, intelligente Regelung für eine gemütliche Raumtemperatur und zum Heizkosten sparen, kann mit Photovoltaik kombiniert werden, schickes & platzsparendes Design, sonnenähnliche Strahlung ohne trockene Luft oder Staubaufwirbelung

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2018-05-04T13:28:08+00:00 Infrarotheizungen, Praktische Tipps & Sparen|Kommentare deaktiviert für Nachtspeicherheizung Kosten und Nachteile » Deshalb sollte man Nachtspeicheröfen entsorgen