Wohngesund bauen: Neubauprojekt setzt auf Infrarot-Heizsystem von VASNER
Gesundes Raumklima und bessere Luftqualität für Asthmatiker im Eigenheim

Die Suche nach der passenden Heizlösung
Die zwei Bauherren in Sögel hatten klare Vorstellungen: Ein Eigenheim, das nicht nur energieeffizient und modern ist, sondern vor allem ein gesundes Raumklima schafft. Da einer der Eigentümer Asthmatiker ist, sollte ein Heizsystem gewählt werden, das ohne störende Luftbewegungen auskommt und Staubaufwirbelungen vermeidet.
Für den Neubau wurde daher ein Heizsystem benötigt, das die besonderen Anforderungen bei Asthma erfüllt. Eine Staubaufwirbelung durch Konvektionsluft sollte generell vermieden werden. Deshalb entschieden sich die Bauherren für den Einsatz von Infrarotheizungen, welche mit direkter Strahlungswärme arbeiten – ganz ohne Luftumwälzung wie bei Konvektionsheizungen.
So wird die Luftqualität im Haus deutlich verbessert und Staubaufwirbelungen werden auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis ist ein Heizsystem, das die Belastung durch Staub deutlich reduziert und für beständig saubere Raumluft sorgt.
Anforderungen der Bauherren:
Daten zum Projekt:
Atmungsaktive Architektur statt dichter Gebäudehülle
„Ein Haus muss atmen können“ – dieser Leitgedanke prägte die Entscheidungen der Bauherren vom ersten Planungsschritt an. Statt eine luftdicht verschlossene Gebäudehülle zu errichten, wählten sie eine natürliche, atmungsaktive Bauweise mit Holzdecke, mineralischem Gipsputz und Fenstern mit Oberlichtern.
Mit der gewählten Materialkombination und dem Verzicht auf zentrale Lüftungstechnik entstand ein Gebäude mit offenem Charakter und natürlichem Luftaustausch. Das Ergebnis ist ein Haus, das nicht durch technische Dichte geprägt ist, sondern durch eine Bauweise, die eine angenehme und natürliche Wohnatmosphäre unterstützt.
Einfaches Heizsystem statt komplexer Infrastruktur
Auch bei der Heiztechnik fiel die Entscheidung gegen klassische Lösungen wie eine zentrale Lüftungsanlage oder Fußbodenheizung. Stattdessen wurde ein System gewählt, das den natürlichen Ansatz der Bauweise fortführt: Infrarotheizungen von VASNER, die Wärme direkt über Strahlung abgeben – ohne Konvektionsluft und ohne Staubaufwirbelung.
Das System überzeugt durch seine einfache, modulare Struktur: Jede Einheit ist einzeln steuerbar und flexibel einsetzbar. Damit bleibt die Haustechnik schlank, wartungsarm und zugleich effizient. So wird Heizkomfort geschaffen, ohne das Haus mit komplexer Infrastruktur zu überlasten.
Daten zum Heizsystem:
Solarstrom als ideale Ergänzung zur Infrarotheizung
Zur Energieversorgung entschieden sich die Bauherren für eine Lösung, die optimal mit dem Heizsystem zusammenspielt: Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, welche kombiniert mit einem Warmwasser- und Batteriespeicher, einen großen Teil des Bedarfs deckt.
Durch dieses Zusammenspiel wird das Haus zu weiten Teilen mit eigener Solarenergie betrieben. Das senkt nicht nur die laufenden Kosten, sondern reduziert auch die Abhängigkeit von externen Energieträgern. Die Kombination aus einfacher Heiztechnik und erneuerbaren Energien macht das Projekt damit nicht nur komfortabel und effizient, sondern auch wirtschaftlich und zukunftsfähig.
Infrarotheizung zur Bautrocknung
Ein zusätzlicher Vorteil zeigte sich schon in der Bauphase: Die Infrarotheizungen halfen dabei, die feuchten Wände deutlich schneller zu trocknen als herkömmliche luftbasierte Trocknungsgeräte.
Die Strahlungswärme dringt tief ins Mauerwerk ein, erwärmt die Bausubstanz und beschleunigt so den Trocknungsprozess von innen heraus. Dadurch konnte nicht nur die Feuchtigkeit im Gebäude schneller reduziert werden, sondern auch die Gefahr von Schimmelbildung minimiert werden.
Dieser praktische Zusatznutzen verdeutlicht, wie vielseitig Infrarotheizungen im Bauprozess auch über ihre eigentliche Heizfunktion hinaus einsetzbar sind.

Einblicke in das Projekt:
Fazit: Wenn Bauphilosophie und Heizsystem perfekt zusammenpassen

Das Neubauprojekt in Sögel macht deutlich, wie flexibel moderne Infrarotheizungen auf individuelle Anforderungen eingehen können – von gesundheitlichen Aspekten wie einem allergikerfreundlichen Raumklima bis hin zur Ergänzung durch Photovoltaik. Entstanden ist ein Eigenheim, das auf technische Einfachheit setzt, dabei aber höchsten Komfort bietet und konsequent ohne Lüftungsanlage oder wasserführende Heizsysteme auskommt.
Die Umsetzung zeigt, dass sich eine atmungsaktive Bauweise und ein modulares, wartungsfreies Heizkonzept hervorragend ergänzen. Während die Bauherren heute bereits von den Vorteilen profitieren, wird sich das Zusammenspiel aus Infrarottechnik, Solarenergie und individueller Steuerbarkeit besonders in den kommenden Jahren bewähren.
Wir werden den weiteren Verlauf begleiten und nach der Fertigstellung erneut über die Erfahrungen berichten. Doch schon jetzt ist klar: Infrarotheizungen sind nicht nur eine sinnvolle Alternative, sondern auch eine zukunftssichere Lösung für Neubauten mit verschiedensten Anforderungen.








